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Ab ins Eigenheim

Posted on März 27, 2017

Im Laufe des Lebens stellen sich viele Menschen die Frage, ob sie lieber in einem Mietobjekt wohnen bleiben oder sich zum Kauf oder Bau einer eigenen Immobilie entscheiden sollen. Diese Frage muss jeder für sich entscheiden. Man sollte sich jedoch im Vorfeld über einige Punkte Gedanken machen und die Kosten einmal zusammenrechnen. Der Bau eines Fertighauses oder auch eines Massivhauses ist mit enormen Kosten verbunden.

Der Vorteil eines Fertighauses ist die Unterstützung durch den Bauanbieter. Dieser steht mit Rat und Tat zur Seite und sorgt für einen reibungslosen Ablauf. Gerade wenn man wenig Erfahrung auf dem Gebiet hat, ist eine solche Unterstützung viel wert. In Zusammenarbeit mit den Architekten und Planern der Bauanbieter kann man sein perfektes Eigenheim planen.

Im Vorfeld sollte man sich über seine finanziellen Mittel Gedanken machen. Welches Eigenkapital steht zur Verfügung und welche Kredithöhe gewährt die Bank. Diese Zahlen sind maßgeblich für die Planung des Eigenheims. Wenn man diese Punkte geklärt hat, geht es an die Planung. Grenzen werden Bauherren in der heutigen Zeit keine gesetzt. Mit dem passenden Budget wird alles umgesetzt was gewünscht wird.

Die wohl schwierigste Entscheidung, ist die Wahl des Haustyps. Man sollte sich über die Anforderungen an das Haus Gedanken machen und die mit in die Planung einbringen. Man kann sich für Häuser mit Flachdach, mit Satteldach, mit einem hohen oder niedrigen Kniestock, mit Dachgauben, als Doppelhaus oder auch für einen modernen Bungalow entscheiden.

Sehr wichtig sind auch die Lage und die Beschaffenheit des Grundstücks. Ist es eben oder eher in Hanglage? Diese Faktoren beeinflussen das Bauprojekt ebenfalls. Grundstücke in Hanglage müssen meist mit Häusern mit Keller bebaut werden. Zusätzlich muss man sich nach dem vorhandenen Bebauungsplan richten. Dieser gibt bestimmte Faktoren vor an die man sich beim Bauen halten muss. Man sollte zudem auf die Infrastruktur der Umgebung achten. Sind Schulen, Kindergärten, Ärzte und Einkaufsmöglichkeiten vorhanden.

Wenn man in der Planungsphase ist, muss man sich für eine Ausbaustufe entscheiden. Die wohl am meisten gewählte ist die Ausbaustufe „Technikfertig“. Bei dieser Ausbaustufe ist das Haus mit der Elektrik, der Heizung und den Sanitären Leitungen ausgestattet. Die Wände stehen, die Außenfassade ist verputzt, das Dach gedeckt und die Fenster eingebaut. Hier gibt es aber auch je nach Bauanbieter Unterschiede. Man sollte immer die Leistungsverzeichnisse der einzelnen Anbieter vergleichen. Den Innenausbau wie Türen einsetzen, Decken und Wände verkleiden sowie sämtliche Arbeiten an den Böden werden durch die Bauherren erledigt. Fakt ist – wer mit anpackt kann viel Geld sparen.

Mit entsprechenden Maßnahmen kann man sein neues Zuhause auch energetisch sehr sparsam gestalten. Spezielle Dämmstoffe, dreifach verglaste Fenster oder auch Solaranlagen sorgen für erhebliche Einsparmöglichkeiten.

Die Wahl des entsprechenden Bauanbieters sollte man sich auch gut überlegen. Jeder Anbieter hat Vor- und Nachteile. Viele unterscheiden sich im Preis extrem. Es gibt auch einige Anbieter da liegen die Kosten im ähnlichen Bereich. Wichtig ist der Abgleich der Leistungsverzeichnisse. Ein Anbieter hat vielleicht Punkte im Lieferumfang die ein anderer wiederum nicht hat. Man sollte in jedem Fall nach dem Preis schauen, dem Lieferumfang und auch ein wenig auf sein Bauchgefühl hören. Manche Bauberater/Verkäufer sind sehr engagiert und hilfsbereit und andere hingegen wollen schnellstmöglich verkaufen und sich ihre Provision sichern. Daher sollte man nie sofort unterschreiben und besser eine Nacht drüber schlafen.

Bildquelle: Davinci Haus flickr.com

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